Gerätehaus für den Garten: Ordnung und Stauraum auf kleiner Fläche
Rasenmäher, Spaten, Grill, Fahrräder oder Gartenmöbel im Winter: Ein Gerätehaus schafft Ordnung im Garten und schützt Ihre Ausrüstung zuverlässig vor Regen, Frost und Diebstahl. Es braucht wenig Platz, ist schnell aufgebaut und bleibt dabei preislich überschaubar.
Bei Akeliagarden finden Sie Gerätehäuser aus Holz und aus pflegeleichtem WPC – mit Flach-, Pult- oder Satteldach. In diesem Ratgeber erfahren Sie, welche Größe Sie brauchen, welches Material zu Ihnen passt und worauf es bei Standort, Fundament und Ausstattung ankommt.
Warum ein Gerätehaus?
Garage und Keller sind schnell voll. Ein Gerätehaus direkt im Garten bringt Ihre Ausrüstung dorthin, wo Sie sie brauchen – kurze Wege, weniger Schlepperei und mehr Platz im Haus.
- Geräte trocken und geschützt gelagert
- Alles griffbereit, wo Sie arbeiten
- Mehr Platz in Garage und Keller
- Abschließbar – Schutz vor Diebstahl
Gerätehaus oder Gartenhaus?
Die Grenze ist fließend. Als Gerätehaus bezeichnet man meist ein kleineres Modell, das vor allem dem Verstauen dient – oft ohne oder mit nur einem kleinen Fenster.
Soll der Raum auch zum Werkeln oder Verweilen dienen, lohnt sich ein größeres Gartenhaus mit mehr Licht und stärkeren Wänden.
Welche Größe brauchen Sie?
Der Preis richtet sich vor allem nach der Fläche. Listen Sie deshalb vorab auf, was ins Gerätehaus soll – und planen Sie etwas Reserve ein: Die Ausrüstung wächst erfahrungsgemäß mit.
Klein
bis ca. 3 m²Gartengeräte mit Stiel, Kleinwerkzeug, Grill oder Pooltechnik. Ideal für kleine Gärten und Reihenhausgärten.
Mittel
ca. 3 bis 5 m²Zusätzlich Rasenmäher, Schubkarre und ein Regal – der Klassiker für den Familiengarten.
Groß
ab ca. 5 m²Platz für Fahrräder, Gartenmöbel im Winter oder einen Aufsitzmäher – und eine kleine Werkbank.
| Was soll hinein? | Platzbedarf (Richtwert) | Worauf achten? |
|---|---|---|
| Gartengeräte & Werkzeug | ca. 1–2 m² | Wandhalterungen nutzen, um Bodenfläche zu sparen |
| Rasenmäher & Schubkarre | ca. 1–1,5 m² | Türbreite prüfen, ggf. Rampe für die Schwelle |
| 2 Fahrräder | ca. 1,5–2 m² | Tiefe des Gerätehauses an die Radlänge anpassen |
| Gartenmöbel (Winter) | ca. 2–3 m² | Stapelbare Möbel sparen viel Platz |
| Aufsitzmäher | ca. 2–3 m² | Doppeltür und ausreichende Durchfahrtsbreite wählen |
Planungstipp: Messen Sie Ihre größten Geräte aus und vergleichen Sie sie mit der lichten Türbreite in der Produktbeschreibung – das ist häufiger das Nadelöhr als die Grundfläche.
Holz oder WPC?
Beide Materialien eignen sich hervorragend für ein Gerätehaus. Entscheidend sind Optik und der Pflegeaufwand, den Sie investieren möchten.
Holz, unbehandelt
Günstig und frei gestaltbar mit Lasur oder Farbe. Benötigt einen Schutzanstrich bei der Montage und regelmäßige Pflege.
Holz, kesseldruckimprägniert
Tiefenschutz ab Werk gegen Pilze, Insekten und Feuchtigkeit – kein Anstrich bei der Montage nötig.
WPC
Holz-Kunststoff-Verbund, feuchtigkeitsbeständig und in der Regel ohne Lasur – in Teak, Nussbaum, Mausgrau oder Anthrazit.
| Kriterium | Holz unbehandelt | Holz KDI | WPC |
|---|---|---|---|
| Kaufpreis | Günstig | Mittel | Je nach Modell |
| Anstrich bei Montage | Erforderlich | Nicht nötig | Nicht nötig |
| Laufende Pflege | Regelmäßig lasieren | Gering, Lasur optional | Gelegentlich reinigen |
| Optik | Naturholz, frei gestaltbar | Grünlich-braun, später lasierbar | Gleichmäßig, 4 Farbtöne |
Darauf kommt es bei einem guten Gerätehaus an
Ein Gerätehaus muss nicht teuer sein – aber solide. Diese Merkmale machen den Unterschied im Alltag:
28 mm Wandstärke
Deutlich stabiler als die im Handel häufig angebotenen 18 mm – für formstabile Wände über viele Jahre.
Zylinderschloss & 3 Schlüssel
Wertvolle Geräte sicher verwahrt – ein wichtiger Punkt auch für Ihre Hausratversicherung.
Sturmsicherung
Verhindert, dass sich das Dach bei starken Windböen anhebt – besonders wichtig bei leichten, kleinen Bauten.
Dach nach Wunsch
Flach-, Pult- oder Satteldach. Die serienmäßige Bitumen-Dachpappe ergänzen Sie am besten mit Schindeln, Trapezblech oder EPDM.
Gerätehaus aufstellen in 4 Schritten
Auch ein kleines Gerätehaus braucht eine solide Basis. Mit guter Vorbereitung steht es meist an einem Tag – mit zwei Personen und dem mitgelieferten Bausatz samt Anleitung und Beschlägen.
Standort wählen
Gut erreichbar, nicht in einer Senke mit Staunässe und mit etwas Abstand zu Hecken, damit die Wände abtrocknen können.
Ebenes Fundament
Ideal ist eine Betonplatte in den Produktmaßen. Bei kleinen Modellen kann auch eine ebene, tragfähige Fläche aus Gehwegplatten genügen.
Sicher verankern
Gerätehaus mit dem Fundament verbinden und die Sturmsicherung montieren – kleine Bauten bieten dem Wind viel Angriffsfläche.
Innen organisieren
Regale, Haken und Lochwände nutzen die Wandhöhe – so bleibt der Boden frei für Mäher und Schubkarre.
Gut zu wissen: Lagern Sie Benzin, Dünger und Pflanzenschutzmittel gut verschlossen, trocken und außerhalb der Reichweite von Kindern. Für Gartengeräte mit Akku empfiehlt sich im Winter ein frostfreier Lagerort für die Akkus.
Brauche ich für ein Gerätehaus eine Baugenehmigung?
Kleine Gerätehäuser sind in vielen Bundesländern genehmigungsfrei. Maßgeblich sind jedoch die Landesbauordnung – meist anhand des Rauminhalts in m³ –, der Bebauungsplan und die Abstandsflächen zur Grundstücksgrenze.
Vor dem Kauf prüfen
- Landesbauordnung: Grenze für genehmigungsfreie Bauten
- Bebauungsplan: Baugrenzen und Gestaltungsvorgaben
- Abstandsflächen: Mindestabstände und Höhe an der Grenze
- Kleingarten: Vorgaben von Verein oder Pachtvertrag beachten
Kurz beim Bauamt nachfragen
Auch genehmigungsfreie Gerätehäuser müssen Bebauungsplan und Abstandsflächen einhalten. Eine kurze Anfrage mit Maßen und Position schafft Sicherheit – bevor Sie bestellen.
Lieferung Ihres Gerätehauses: sicher und kostenlos
Ihr Gerätehaus wird als kompletter Bausatz geliefert, sorgfältig verpackt auf Palette – häufig per Lkw mit Mitnahmestapler, damit die Ware möglichst nah an der Zufahrt abgesetzt werden kann.
Vor der Lieferung prüfen
- Lkw-Zufahrt: enge Straßen, Sackgassen, Gefälle, Zufahrtsbeschränkungen
- Abstellzone: ebene Fläche für Palette und Packstücke
- Zwischenlagerung: trocken, erhöht und atmungsaktiv abgedeckt
- Kontrolle: Packstücke bei Anlieferung prüfen und Schäden konkret vermerken
Kostenlos innerhalb des deutschen Festlandes
Die Lieferzeit hängt vom Modell ab: ab etwa 15 Tagen bei Lagerware und bis zu 16 Wochen bei einer Einzelanfertigung nach Wunsch. Abweichungen je nach Saison und Verfügbarkeit sind möglich.
Fragen zum Gerätehaus
Welche Größe sollte mein Gerätehaus haben?
Für Gartengeräte und Werkzeug genügen oft 2–3 m². Mit Rasenmäher, Schubkarre und Regal sind 3–5 m² sinnvoll, für Fahrräder, Gartenmöbel oder einen Aufsitzmäher eher ab 5 m². Planen Sie etwas Reserve ein.
Passt mein Rasenmäher durch die Tür?
Vergleichen Sie die Breite Ihres größten Geräts mit der lichten Türbreite in der Produktbeschreibung. Für Aufsitzmäher empfiehlt sich ein Modell mit Doppeltür.
Holz oder WPC – was ist besser?
Holz ist günstig und natürlich, braucht aber regelmäßigen Schutz – oder Sie wählen kesseldruckimprägniertes Holz. WPC ist feuchtigkeitsbeständig und muss in der Regel nicht lasiert werden.
Brauche ich ein Fundament?
Ja, ein ebenes und tragfähiges Fundament ist wichtig. Ideal ist eine Betonplatte. Bei kleinen Gerätehäusern kann auch eine ebene Fläche aus Gehwegplatten genügen – wichtig ist die sichere Verankerung.
Wie lange dauert der Aufbau?
Ein kleines Gerätehaus steht mit zwei Personen meist an einem Tag, sobald das Fundament fertig ist. Bausatz, Anleitung und Beschläge werden mitgeliefert.
Brauche ich eine Baugenehmigung?
Kleine Gerätehäuser sind in vielen Bundesländern genehmigungsfrei. Maßgeblich sind Landesbauordnung, Bebauungsplan und Abstandsflächen – im Kleingarten zusätzlich die Vorgaben des Vereins.
Wie lange dauert die Lieferung und was kostet sie?
Die Lieferung ist innerhalb des deutschen Festlandes kostenlos. Die Lieferzeit liegt je nach Modell zwischen etwa 15 Tagen (Lagerware) und bis zu 16 Wochen (Einzelanfertigung).
Sie suchen das passende Gerätehaus?
Unsere Fachberatung hilft Ihnen bei der Wahl von Größe, Material und Ausstattung – damit alles hineinpasst, was in Ihren Garten gehört.

