← Zurück zur FAQ-Übersicht

FAQ · Thema 1 · Material

Gartenhäuser aus Holz und WPC

Gehen Sie von Ihrer Nutzung aus (Stauraum, Werkstatt, Büro), berücksichtigen Sie den Standort (Wind, Feuchte, Sonne) und den Pflegeaufwand, den Sie investieren möchten.

Welche Wandstärke sollte mein Holz-Gartenhaus haben?

Die Wandstärke beeinflusst Steifigkeit, Formstabilität bei Wind und Feuchtewechseln und das Komfortgefühl. Je größer, exponierter oder intensiver genutzt das Gartenhaus ist, desto mehr lohnt sich eine stärkere Bohle.

  • 28–34 mm: Stauraum, Geräte, Sommerwerkstatt
  • 40–44 mm: regelmäßige Nutzung, mehr Stabilität
  • 70 mm: Gartenbüro, Gästehaus, ganzjährige Nutzung

Tipp: Wandstärke, ebenes Fundament und Verankerung gehören zusammen. Starke Bohlen auf einer schiefen Platte führen trotzdem zu klemmenden Türen.

Massive oder verleimte Blockbohlen – was ist der Unterschied?

Massive Bohlen bestehen aus einem Stück Holz. Bei verleimten (lamellierten) Bohlen werden mehrere getrocknete Lamellen mit gegenläufigem Jahresringverlauf verleimt. Dadurch werden innere Spannungen ausgeglichen.

  • Weniger Verdrehen und Verziehen
  • Geringere Rissbildung
  • Sehr gerade, maßhaltige Bohlen für präzisen Aufbau

Welche Ausführung ein Modell hat, finden Sie in der jeweiligen Produktbeschreibung.

Unbehandelt oder kesseldruckimprägniert – was soll ich wählen?

Unbehandeltes Holz ist ideal, wenn Sie Farbe und Stil selbst bestimmen möchten – es braucht aber zeitnah einen Schutzanstrich gegen UV und Feuchtigkeit. Kesseldruckimprägniertes Holz ist ab Werk gegen Pilze und Insekten geschützt und besonders an feuchten oder schattigen Standorten die sorgenfreie Wahl.

Gut zu wissen: Auch KDI-Holz profitiert von einem UV-Finish, wenn Sie den Farbton stabil halten möchten.

Imprägnierte Gartenhäuser entdecken

Kann ich mein Gartenhaus als Büro oder Hobbyraum nutzen?

Ja – dann sollten Sie es wie einen Raum planen: Dämmung (zuerst das Dach), Belüftung und doppelt verglaste Fenster. Für die regelmäßige Nutzung empfehlen sich 44 oder 70 mm Wandstärke.

Baurecht: Ein Raum, in dem regelmäßig gearbeitet oder übernachtet wird, gilt meist als Aufenthaltsraum. Klären Sie das vorab mit Ihrem Bauamt.

Was ist WPC und für wen eignet es sich?

WPC (Wood Plastic Composite) verbindet Holzfasern mit Kunststoff. Das Material ist feuchtigkeitsbeständig und muss in der Regel nicht lasiert oder gestrichen werden – ideal, wenn Sie möglichst wenig Pflegeaufwand möchten.

  • 4 Farbtöne: Teak, Nussbaum, Mausgrau, Anthrazit
  • Glatte Oberfläche oder Lamellenoptik
  • Gelegentliche Reinigung genügt

WPC-Gartenhäuser entdecken

Dehnt sich WPC bei Wärme aus?

Ja, wie jedes Material arbeitet auch WPC bei Temperaturwechseln. Halten Sie beim Aufbau die in der Anleitung angegebenen Dehnungsabstände ein. Durch Bewitterung kann sich der Farbton zudem leicht verändern – das ist normal.

Welches Fundament brauche ich?

Am zuverlässigsten ist eine ebene Betonplatte in den beim Produkt angegebenen Maßen, mit PE-Folie gegen aufsteigende Feuchtigkeit. Kleine Gerätehäuser können auch auf einer ebenen, tragfähigen Fläche aus Gehwegplatten stehen. Wichtig ist immer: eben, tragfähig, verankert.

Weiterlesen

Weitere FAQ-Themen

Pflege & Wartung

Routine, Reinigung, Feuchtigkeit, Türen und Holzschutz.

Zu den Fragen

Bioklimatische Pergolen

Material, Motorisierung, Wetter, Montage und Pflege.

Zu den Fragen

Carports & Garagen

Carport oder Garage, Holzart, Dach, Fundament, Baurecht.

Zu den Fragen

Lieferung

Kosten, Zufahrt, Ablauf, Abladen und Kontrolle.

Zu den Fragen

Zahlung & Sicherheit

Zahlungsarten, 3-D Secure, Kartenlimit, Überweisung.

Zu den Fragen

← Zurück zur FAQ-Übersicht

Ihre Frage war nicht dabei?

Unsere Fachberatung hilft Ihnen weiter

Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns – wir beantworten Ihre Fragen zu Produkten, Lieferung und Bestellung.